Anzahl und Qualität von Alarmierungsapps, Einsatzführungssoftwares und Einsatzverwaltungsprogrammen nehmen stetig zu. Die Vielzahl der Systeme macht es für Leitstellen aufwändig und teuer jeder Hilfsorganisation deren favorisierte Software anzubinden. Für die bestmögliche Nutzung sollen einerseits viele Daten übertragen werden, andererseits muss kontrolliert werden können, welche Einsatzdaten an Drittanbieter ausgeleitet werden.
Unser Schnittstellenserver Alarm Dispatcher Connect erhält Einsatzdaten direkt aus dem Leitsystem und stellt sie kontrolliert mit einer dokumentierten Schnittstelle den Zielanwendungen der Hilfsorganisationen zur Verfügung.
Alarm Dispatcher Connect läuft in der Regel als Virtuelle Maschine in der Leitstelle, auch der dedizierte Serverbetrieb oder Cloudlösungen in einem zertifizierten Rechenzentrum sind möglich.
Die Verbindung zwischen dem Einsatzleitsystem und Alarm Dispatcher Connect erfolgt in der Regel über REST-Schnittstellen. Alternativ erfolgt der Zugriff auf Datei- oder Datenbankebene, über vorhandene Middlewares, per E-Mail, etc. Eine eingeschränkte Datenübermittlung kann auch über das digitale Alarmierungsnetz erfolgen.
Auf der Ausgangsseite unterstützt Alarm Dispatcher Connect u.a. Produkte wie DIVERA24/7, Alamos APager, Fireplan, MP Feuer, Emragis 360°, Fireboard, CommandX, MobiKat und DISMA. Weitere Produkte können durch uns oder deren Entwickler mit der freien API selbst angebunden werden.
Mit Alarm Dispatcher Connect können einsatzbezogene Daten in Stützpunkte hauptamtlicher Kräfte oder an freiwillige Kräfte übermittelt werden. Weitere Anwendungsfelder sind die Übermittlung von Fahrzeugposition und -status sowohl aus dem Einsatzleitsystem als auch zurück, der Austausch von Einsätzen und Fahrzeugstatus zwischen benachbarten Leitstellen und die Überleitung von Einsätzen in ortsfeste Führungsstellen in Großschadenslagen.
Die direkte Anbindung an das Einsatzsystem spart Zeit im Vergleich zu Anbindungen von Drittsystemen per E-Mail, Funkmelder, SMS, Fax etc. und ist durch die TLS-Verschlüsselung deutlich sicherer.
Über eine dokumentierte umfangreiche und offene Schnittstelle können Drittsysteme durch deren Hersteller selbstständig angebunden werden. Welche Daten darüber freigegeben werden, entscheidet jede Leitstelle selbst.
Die einmalige Anbindung des Knotenpunktes an das Einsatzleitsystem reduziert Kosten und Zeit verglichen mit der Anbindung jeder einzelnen Software.
Die Drittanbieteranbindungen und offenen Schnittstellen unterstützen die Leitstellen als Organe der öffentlichen Verwaltung bei der Wahrung der Neutralitätspflicht.
Sie wollen den Datenaustausch in oder mit Ihrer Leitstelle auf die nächste Stufe bringen?
Dann schreiben Sie uns eine kurze Nachricht und wir melden uns für die weiteren Details.